„Nadia“ ist keine Zschepplinerin

„Jetzt haben wir auch noch einen Dachschaden!“ konstatierte Vereinspräsident Falk Bodenhausen am Sonntagabend beinahe schon resigniert. Der Grund, Sturmtief „Nadia“ hatte auch vor Zschepplin und dem fulminantesten Sportverein der Welt nicht Halt gemacht und den SVZ  an seiner empfindlichsten Stelle, der sprichwörtlichen Achillessehne – dem neuen Anbau des Sportlerheims – getroffen. Das provisorische Dach konnte den Sturmböen nicht standhalten und die Nässe so in den immer mehr Formen annehmenden Innenraumausbau eindringen.

Nach zahlreichen Telefonkonferenzen und dem bangen Blick nach draußen beschlossen „vier tollkühne Männer“ (O-Ton Falk), sich noch in der Nacht auf den Weg zu machen und den Schaden zu beheben.

Diesmal ohne Bälle und Trainingsgerät, dafür mit LED-Strahler, sowie Nägeln, Klebeband und Hammer unter dem Arm ging es Richtung Sportplatz. Hier begann nun die Schadensanalyse und sofortige Instandsetzung. „Unter erschwerten Bedingungen“, so Falk nach der Aktion noch außer Atem, „konnten wir die Unterspannbahn unseres neuen Anbaus reparieren und so dafür sorgen, dass in den nächsten Tagen keine Nässe mehr in den Innenbereich eindringt und die neu errichteten Innenwände geschützt sind.“

Nach zwei Stunden hatten die „tollkühnen Männer“, neben Falk noch Karsten Teuber, Mario Alber und Sören Sachse-Feike, die Rettungsmission vollendet. Mit einem Dachschaden weniger, dafür aber mächtig durchgefroren, waren sie froh in ihre warmen Häuser zurückkehren zu können. Zum Abschluss sorgte Falk noch für Futter beim Vereinsinternen Phrasenschwein – „Vereinsarbeit heißt ja nicht immer nur Sonnenstunden.“

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