Einblicke in die Seele eines Nachwuchstrainers – oder worüber man mal nachdenken sollte

Vorab: Einen ähnlichen Beitrag habe ich schon vor Jahren in den tiefen der sozialen Netzwerke gefunden, leider war dieser nicht mehr auffindbar, weshalb ich hier aus aktuellem Anlass meine eigenen Gedanken zum Besten gebe.

Was mache ich hier eigentlich? Wozu und für wen?
Diese Frage hat sich sicher schon jeder gestellt, der ein Ehrenamt inne hat und jeder beantwortet diese Frage für sich anders.
Der Eine ist Spielerpapa (so fing es bei mir an), der Andere möchte seine Leidenschaft für den Sport auch nach seiner Zeit als Aktiver weiterleben. Dann gibt es Trainer, die den sportlichen Erfolg lieben oder auch welche, die der Gesellschaft auch ohne eigenes Kind etwas zurückgeben möchten. Neben diesen gibt es sicher noch viele andere Gründe.
In der Ausübung ihrer Trainertätigkeit einen sie aber zwei grundsätzliche Dinge: sie machen das ehrenamtlich (Engagement OHNE Bezahlung!) und voller Leidenschaft.

Die Aufwandsentschädigung deckt nicht einmal die Fahrtkosten zu den Wettkämpfen. Unter dem Strich „zahlt jeder Trainer drauf“ – und das nicht nur in finanziell.
Nicht selten werden 8 oder mehr Stunden pro Woche der eigenen Freizeit für das Hobby der aktiven Vereinsmitglieder aufgebracht. Neben den 2×90 min Trainingszeit pro Woche, die für alle offensichtlich sind, kommen noch Zeiten für die Trainingsvor- und Nachbereitung (Planung der Inhalte, Anfahrt, Aufbau, Abbau, Elterngespräche, Heimfahrt) hinzu.
Zusätzlich wird noch der Spielbetrieb organisiert (Spielvorbereitung im Kopf, Einladung der Spieler, Abkreiden des Platzes, Anfahrt, Aufbau, Abbau, Nachbereitung, Heimfahrt, Spielberichtserfassung usw.). Dazwischen immer wieder informieren, organisieren, telefonieren, WhatsApp.

Das eigene Familienleben bleibt dabei oft auf der Strecke.
Klingt bis hierher – zugegebenermaßen – ganz schön nach Geheule. Da drängt sich dem Zuschauer (wahrscheinlich) zu Recht der Gedanke „Euch zwingt ja keiner, Ihr seid doch selber Schuld!“ auf, vielleicht noch die Frage „Und warum macht ihr das dann?“
Auf diese Frage habe ich leider keine eindeutige Antwort, die naheliegendste ist wahrscheinlich: „Weil es kein Anderer macht“.

Jetzt aber zum eigentlichen Teil…
All das oben aufgezählte dürft Ihr als Eltern oder aktive Vereinsmitglieder von uns zum Schnäppchenpreis von nur 7,- € im Monat erwarten.
Und da 7,- € pro Monat gerade mal ausreichen, um die Unkosten für das Rasengrün zu decken, haben wir auch einige Erwartungen an Euch, denn ohne Euch ist das Vereinsleben nicht möglich.
Dazu gehört zum Beispiel, dass Ihr Euch den Regeln unseres Vereinslebens anpasst, unsere Entscheidungen akzeptiert und uns nicht wie Eure Angestellten oder Dienstleister behandelt.

Bei uns im Verein wird hauptsächlich Nachwuchsarbeit in Mannschaftssportarten betrieben. Seht es uns bitte nach, dass unsere Entscheidungen im Sinne der jeweiligen Mehrheit gefällt werden.
Wir können dabei nicht immer auf individuelle Belange eingehen.
Auch fehlt unserem Verein die Infrastruktur oder das Personal um alles allein bewältigen zu können. Wir sind deshalb auf die Kooperation mit anderen Vereinen angewiesen und dankbar, dass dies meist ohne größere Probleme möglich ist, als Beispiel sei hier die Organisation von Spielgemeinschaften oder die gemeinsame Nutzung von Sportstätten angeführt.

Wir alle (Euch eingeschlossen!) haben das gleiche Ziel: die bestmögliche Entwicklung jedes einzelnen Sportlers. Dafür wollen wir jedes mal unser Bestes geben – auch wenn das nicht immer funktioniert.

Warum ich das eigentlich schreibe?
Weil bei den meisten negativen Erfahrungen, die wir machen müssen, die Eltern eine Rolle spielen.
Klar sind viele die besseren Trainer, Organisatoren, Taktiker oder Pädagogen – zumindest wenn man dem „Gemecker“ hinter vorgehaltener Hand glauben möchte. Warum bringen sich diese Leute dann nicht selber ins Vereinsleben ein und übernehmen Verantwortung? Ihr seid jederzeit herzlich willkommen!

Auf der anderen Seite ist auch niemand gezwungen, sich unseren Regeln oder Ansprüchen zu unterwerfen. Es gibt neben unserem noch viele andere Vereine, die auch Individualsportarten anbieten (für alle, denen es schwer fällt sich einem Team unterzuordnen).

Ich spreche sicher für viele von uns, wenn ich sage, dass wir keine Lust haben, in unserer Freizeit – Woche für Woche – den „Erklärbären“ für diejenigen zu spielen, die bei unseren Informationsveranstaltungen (Elternabend) durch Abwesenheit geglänzt haben oder nicht zuhören bzw. verstehen wollten.
Glücklicherweise sind das aber die wenigsten (dennoch nervt das am meisten).

Die überwältigende Mehrheit unserer Eltern – und dafür sind wir sehr dankbar – bringen sich ein und lassen uns ihre Unterstützung zukommen, sei es als Kassenwart oder Kaffee-Versorger bei Heimspielen, sei es bei der Organisation von Fahrgemeinschaften bei Auswärtsspielen oder der Teilnahme an Arbeitseinsätzen. Nicht zu vergessen unsere Mannschaftspaten (die allesamt aus dem Elternkreis kommen) und Sponsoren ohne die alles, was über Rasenpflege hinausgeht, nicht möglich wäre (z.B. Beschaffung von Trainingsmaterial, Instandhaltungskosten für Sportstätten und Vereinsheim, Trikotsätze, Teilnahmegebühren für Spielbetrieb und Wettkämpfe, Versicherungen usw. – nur um einige zu nennen).

Diese Zeilen habe ich nicht verfasst, um meinen Frust loszuwerden. Sie sollen lediglich zum Nachdenken anregen, denn für viele, die ein Ehrenamt begleiten ist spätestens dann Schluss, wenn der Frust größer wird als die Lust.

Danke an alle, die sich Zeit genommen und bis hierher gelesen haben.
In diesem Sinne höre ich jetzt auch auf zu lamentieren, denn es gilt noch ein Spiel vorzubereiten.

Viele Grüße vom Zscheppliner Rasen,
Marco

PS: KONSTRUKTIVE Kritik ist ausdrücklich erwünscht!

Da müssen wir hoch! – Abschlussfahrt der Nordsachsenmeister

Nachdem unsere E1-Jugend die Fußball-Saison als Nordsachsenmeister beendet hat, stand am vergangenen Wochenende – neben dem Sport – vor allem der Spaß im Vordergrund.
Es ging ins Erzgebirge – der Heimat von Trainer Tobias. Und hier durften wir erleben, dass sich Tobias nicht nur an der Seitenlinie wohlfühlt, sondern auch einen ausgezeichneten Reiseleiter abgibt.
Gestartet wurde am Freitag, pünktlich um 15:00 Uhr nach der Schule. Erste Etappe war der Sportpark in Thalheim. Also ging es im zähen Berufsverkehr um Leipzig herum Richtung Süden. Um 17:00 Uhr hatten wir endlich unser Ziel erreicht. Jetzt hieß es „Zimmer beziehen“, „Fußballsschuhe, Schienbeinschoner, Duschzeug und Wechselsachen in den Rucksack packen“.
Zehn Minuten später haben die Kids dann erstmal die Tennisplätze erobert und den Rasen vorm Sportpark auf Bespielbarkeit geprüft.
Um 18:00 Uhr starteten wir zu Fuß (wie alle kommenden Aktivitäten auch) in Richtung Waldstadion des SV Tanne Thalheim.

Angekommen im Waldstadion

Dort mussten unsere Jungs in einem spannenden Freundschaftsspiel gegen die E-Jugend-Nachwuchskicker des SV Tanne Thalheim ihr fußballerisches Können unter Beweis stellen.
Nach einem herzlichen Empfang ging es dann endlich los.

Abendliches Torspektakel beim SV Tanne Thalheim

Gespielt wurden testfreundliche 3 Halbzeiten, bei denen die Jungs und Mädels beider Mannschaften ein abendliches Fußballspektakel boten.
Am Ende machte einzig die Chancenverwertung den Unterschied und unsere Gastgeber vom SV Tanne Thalheim mussten sich mit 5:8 geschlagen geben.
Der guten Laune tat dies aber keinen Abbruch, so dass der Rest des Abends in der 4. Halbzeit gemeinsam und in gemütlicher Runde seinen Ausklang fand.
Vielen Dank an dieser Stelle den Sportfreunden des SV Tanne Thalheim, die diesen Abend für uns zu einem unvergesslichen Erlebnis machten.

Auf dem Rückweg zur Unterkunft hat Reiseleiter Tobias noch eine lokale Legende zum Besten gegeben, welche die Jungs noch eine Weile beschäftigen sollte.
Aber an diesem Abend war die Luft erst mal raus und die Kids sanken dankbar in ihre Kissen.

Die Herausforderung des Sonnabends war die Besteigung des Fichtelberges, mit 1215m der höchste Berg Sachsens.

Stärken für die nächste Herausforderung

Ausgangspunkt unserer Tour war Neudorf. Hier ging es die Vierenstraße hinauf, durch eine beeindruckende Hochwald-Landschaft, bis zum Waldeck.
An der Himmelsleiter gab es eine kurze Rast und einen Mittagssnack.
Weiter ging es, Tobias zeigte den geplanten Weg nach oben an – wurde aber von den Jungs kurzerhand „überstimmt“, die sich zu meinem Leidwesen für die „Harte Tour“ entschieden haben… den direkten Weg zum Gipfel!

Gipfelstürmer

Und so verlief der Rest des Aufstieges entlang der Schleppliftbahn auf direktem Wege zum Gipfel.

Nicht nur die Jungs mussten kämpfen


In direktem Zusammenhang zur körperlichen Verfassung änderte sich auch das Wetter. Gestartet bei freundlichen 23 Grad im Tal, erwarteten uns auf dem Gipfel 13 Grad und heftiger Regen.
Den Kid’s war es egal, stolz haben alle das ehrgeizige Ziel erreicht.

Glückliche Bezwinger des höchsten Berges Sachsens

Nach einer kurzen Pause erfolgte der eher unspektakuläre Abstieg in Richtung Oberwiesenthal.
Das Wetter wurde zusehens besser und unten angekommen erwartete die Kids eine besondere Überraschung – Sommerrodelbahn!

Jetzt wird gerodelt!

Wie so oft, war auch dieser Spaß viel zu schnell vorbei und der Rückmarsch wurde angetreten.
Auf dem Plan stand eine Zugfahrt mit der Fichtelbergbahn zurück nach Neudorf. Also ging es zum Oberwiesenthaler Bahnhof.
Kurz vor dem Zwischenziel haben die Jungs eine mit Kunstrasen ausgelegte Eisbahn entdeckt, die sofort in Beschlag genommen wurde.
Kein Tag ohne Fußball – und so wurde wieder gekickt, wir hatten ja Zeit.

Fußballplatz in Oberwiesenthal entdeckt und sofort erobert

Eine dreiviertel Stunde später ging es dann weiter Richtung Bahnhof. Sofort wurde der nach oben offene Wagen besetzt und es ging Heimwärts.

Das Laufen hat (vorerst) ein Ende

Diese Zugfahrt sollte es allerdings in sich haben. Und das hatte niemand auf dem Plan… Gestartet bei bestem Wetter in Oberwiesenthal wurde der Himmel von Bahnhof zu Bahnhof finsterer. Wir erinnern uns… Wagen nach oben offen. Am Bahnhof der Ortschaft Niederschlag (welch schicksahlhafter Name, wie wir noch erfahren mussten) wurden wir bereits durch entgegenkommende Reisende vor heftigem Niederschlag gewarnt.
Den darauf folgenden Vorschlag unseres ortskundigen Reiseleiters Tobias, in einen überdachten Wagen zu verlegen, haben wir Flachlandtiroler schmunzelnd in den Wind geschlagen. Fataler Fehler!
5 Minuten vor dem Ziel öffnete Petrus alle Schleusen und ließ kein trockenes Haar an uns.

Keine Niedergeschlagenheit, trotz heftigem Niederschlag kurz hinter Niederschlag

Aber auch dieser (Tief-)Schlag des Schicksals konnte den Kids die gute Laune nicht verderben.
Nach der unverzüglichen Rückverlegung in den Thalheimer Sportpark wurde geduscht und alles wieder in trockene Tücher gepackt.
Es gab eine kurze Stunde zum Regenerieren, dann ging es zum Abendessen ins Miniaturland Rentners Ruh.
Nach erfolgter Stärkung erinnerten sich unsere Nachwuchskicker an die Legende vom „Kopflosen Reiter“ (erinnert ein wenig an den Film „Sleepy Hollow“), welche Tobias am Abend zuvor schon zum Besten gab.
Also wurde auf dem Rückweg der Entschluss gefasst (und nein, es waren nicht die Betreuer!), der Sache auf den Grund zu gehen…

Nachtwanderung zum Eisernen Kreuz

Zu später Stunde, die Sonne war bereits hinterm Horizont verschwunden, machte sich die Mannschaft erneut auf den Weg. Ziel war der Ort des Geschehens, welches die Grundlage der Legende vom Kopflosen Reiter war: das Eiserne Kreuz.
Auch diese Prüfung haben alle Beteiligten tapfer gemeistert, wenn auch einigen ganz schön mulmig war.
Nach den Strapazen des Sonnabends durfte nun endlich in die Betten gehüpft werden. Dort angekommen war es auch ziemlich schnell ganz leise.

Am Sonntag stand nur noch der Besuch des Freibades Gornsdorf auf dem Plan. Also wurden die Blasen der Wanderung vom Vortag verarztet und los ging es. Einmal kurz über den Berg gehuscht, dann durfte nach Herzenslust im Wasser herumgetobt werden.

Wasserspaß im Freibad Gornsdorf

Gegen Mittag erfolgte dann die letzte Wanderung: der Rückweg nach Thalheim, wo die letzte Station unserer Reise auf uns wartete: Mittagessen im Deutschen Eck.
Danach hieß es Abschied nehmen und (auf der Rückbank schlafend) den Heimweg antreten.
Pünktlich um 15:30 Uhr waren alle wieder zu Hause, manche mit Muskelkater oder Blasen an den Füßen vom Wandern, alle aber mit tollen Erinnerungen im Gepäck.

Jeder Ausflug geht mal zu Ende – zurück in Zschepplin

Vielen Dank an unseren Trainer Tobias Köhler, seine Thalheimer Freunde und an das Team der Betreuer, die uns diesen einzigartigen Ausflug ermöglicht haben.
Auch den Sportfreunden des SV Tanne Thalheim sowie Sebastian vom Sportpark Thalheim sei für die herzliche Gastfreundschaft gedankt.
Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.

Für alle Freunde der Statistik hier noch einmal die Zusammenfassung unseres Wochenendtrips in Zahlen:
28 zurückgelegte Kilometer zu Fuß (ohne die Fußballspiele), 800 überwundene Höhenmeter und insgesamt 100 Spielminuten.

Meisterlicher Saisonabschluss unserer E1-Jugend

Der letzte Spieltag der in der Nordsachsenliga endete für unsere E1-Jugend mit einem spektakulären Tor-Festival und letztendlich mit dem Meistertitel. Doch erst mal schön der Reihe nach…
Nach dem Aufstieg unserer E-Jugend in die Nordsachsenliga wurde als sportliches Ziel der Klassenerhalt, möglichst im Tabellenmittelfeld ausgegeben. Dass es dann doch ganz anders kam, konnte sich zum damaligen Zeitpunkt wohl niemand so richtig vorstellen.
Zum Abschluss der Hinrunde waren unsere Jungs und Mädels – zur Überaschung aller – bis dahin ungeschlagen. Lediglich ein Untenschieden im herbstlichen Windgestöber von Merkwitz schmälerte die sonst makellose Bilanz.
Das sportliche Ziel wurde nun ordentlich nach oben korrigiert und das Rennen um den Meistertitel war zum Rückrundenstart offiziell eröffnet.
Bis zum Saison-Abschluss blieb unsere E1 das von allen gejagte Team.
Für die Kids war diese Situation nicht immer einfach – so mussten sie in der Rückrunde auch lernen, wie sich Niederlagen anfühlen.
Bis zum letzten Spieltag blieb es offen, wer sich den begehrten Titel holt.
Die Ausgangslage am letzten Spieltag stellte sich für uns folgendermaßen dar: Zu Gast waren die Mädels und Jungs des FSV Wacker Dahlen – kein angenehmer Gegner. Wir hatten 3 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Beilrode, wobei die Beilroder Sportfreunde ein deutlich besseres Torverhältnis aufwiesen.
Im Gegensatz zu unserem direkten Verfolger hatten wir es selbst in der Hand. Mindestens ein Punkt – also ein Unentschieden – musste her, um den Saisonabschluss perfekt zu machen.
Mit diesem Gedanken im Hinterkopf und die Erinnerung an das nur knapp gewonnen Hinrundenspiel in Dahlen waren unsere Kids (und auch die Eltern) entsprechend aufgeregt.
Angepfiffen wurde bei leichtem Regen und bereits nach zwei Minuten gingen unsere Jungs mit 1:0 in Führung. Weitere 3 Minuten später stand es bereits 3:0. Immer wieder wurde der Ball nach vorn getragen und bis zur Halbzeitpause konnte noch auf 7:0 erhöht werden.
Eigentlich war das Spiel gelaufen. Unsere Gäste ließen den Kopf aber noch nicht ganz hängen und versuchten tapfer gegenzuhalten.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde Ball gleich wieder im gegnerischen Netz platziert. Die Jungs spielten sich jetzt in einen Rausch. Ein Angriff nach dem Anderen wurde nach vorn getragen und die Defensive unserer Gäste zur Verzweiflung gebracht.

Nahezu jeder Anlauf auf das gegnerische Tor wurde erfolgreich abgeschlossen.
Nach 50 gespielten Minuten wurden unsere Gäste schließlich vom Schlusspfiff erlöst – Endstand 18:0.

Unsere E1-Kicker konnten ihrem Jubel jetzt freien Lauf lassen und ihre wohlverdiente Meisterfeier genießen.
Glückwunsch an den frisch gebackenen Nordsachsenmeister und viel Erfolg in der kommenden Saison in der D-Jugend.

Lehrstunde zum Saisonabschluss unserer D-Junioren

Am vergangenen Wochenende reisten unsere D-Junioren als Tabellenzweiter zum letzten Punktspiel der Saison 2018/2019 in der Kreisliga West zum amtierenden Tabellenführer SV Concordia Schenkenberg II. Die Ausgangslage ließ auf ein spannendes Spiel hoffen.
Rein rechnerisch war für unsere Nachwuchskicker mit einem 16-Tore-Vorsprung-Sieg sogar noch die Meisterschaft zu holen – soviel zu Theorie und geheimen Wunschvorstellungen (bei denen zugegebenermaßen selbst die Profis aus Liverpool – bekannt für Fußballwunder – nur mit dem Kopf geschüttelt hätten).
Egal – unser Ziel war es, die Saison mit einem Sieg zu beenden.

Angestoßen wurde am 01.06.2019 um 12:00 Uhr – High Noon. Der Schenkenberger Showdown hatte begonnen.
Die Gastgeber agierten von Anfang an entschlossen und aggressiv, so dass das Spielgeschehen vornehmlich in unserer Abwehrzone stattfand.
Nach 6 Minuten stand es bereits 1:0 für die Gastgeber, weitere 2 Minuten später fiel das 2:0.
Bis zum Ende der ersten Halbzeit war unser Spiel durch unendlich viele Fehlpässe und mangelnder Mobilitätsbereitschaft geprägt, so dass die Schenkenberger Nachwuchskicker auf einen Halbzeitstand von 4:0 erhöhen konnten. Glücklicherweise war die Trefferquote auch bei den Schenkenbergern nicht allzu hoch, so dass wir mit dem Zwischenstand durchaus zufrieden sein konnten.

In der 2. Halbzeit sah unser Spiel dann schon deutlich besser aus. Die Passquote verbesserte sich und freie Räume wurden besser genutzt. Wir konnten sogar den ein oder anderen Torschuss für uns verbuchen.
Zugute kam uns dabei auch, dass die Gastgeber sich mehr in die Offensive verlagerten und dadurch einige Lücken offenbarten.
Leider hielt dieser Zustand nicht lange an – die wenigen Chancen konnten nicht genutzt werden. Schenkenberg schloss die Lücken wieder und drückte uns zusehends in die eignene Hälfte zurück.
Bis auf ein paar vielversprechende Konter über die linke Seite hatten wir keine Ideen mehr. Zu oft liefen wir den hochmotivierten Gastgebern hinterher und mussten uns zum Schluss mit einem schmeichelhaften 6:0 geschlagen geben.
Alles in allem wurde uns auf dem Schenkenberger Rasen eine ordentliche Lehrstunde erteilt.

Wir gratulieren den D-Junioren des SV Concordia Schenkenberg II zum verdienten Meistertitel der Kreisklasse West und verabschieden uns selbst auf dem 3. Tabellenplatz in die Sommerpause.

Ganz vorbei ist die Saison aber noch nicht. Am 23.06.2019 geht es für unserer Jungs noch zum Endrundenturnier des Kreispokals nach Mügeln.
Bis dahin haben wir die Wunden hoffentlich geleckt und können wieder hochmotiviert und spritzig auflaufen.

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Hermann Winkler, Präsident des Sächsischen Fußballverband, zu Besuch in Zschepplin

Heute besuchte Hermann Winkler, der Präsident des sächsischen Fußballverbandes, den Sportverein Zschepplin. Zusammen mit dem Vorstand des SVZ, dem Jugendkoordinator sowie der Bürgermeisterin Frau Berkes und Ortsvorsteher Herrn Pertzsch verschaffte er sich ein Gesamtbild von der Lage beim Sportverein Zschepplin. Im gemeinsamen Gespräch tauschte man sich über sportliche Herausforderungen und sportliche Ziele im ländlichen Bereich aus. Zum Abschluss überreichte er dem Vorstand als kleines Dankeschön für die Einladung Fußbälle für unsere jüngsten Fußballer.

Update: Spendenaktion zur Sanierung unserer Sporthalle

Gute 5 Wochen ist es her, seit unserem Sportverein der Bewilligungsbescheid für die Sanierung der Zscheppliner Sporthalle übergeben wurde.
Seit jenem Tag läuft auch unsere Spendenaktion, um die zur Auszahlung benötigten 56.000 € Eigenanteil aufbringen zu können.

Mittlerweile haben wir durch Sponsoren und zahlreiche private Unterstützer 14.920 € erhalten, was ungefähr einem Viertel der durch uns aufzubringenden Gesamtsumme entspricht.

Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass noch 41.080 € zur Verwirklichung unseres Projektes fehlen.
Gespendet werden kann per Überweisung oder per Paypal, die Info’s dazu gibt es auf unserer Spenden-Sonderseite.
Dort findet Ihr auch einen „Spenden“-Button.

Eure Hilfe muss sich aber nicht nur auf’s Finanzielle beschränken. Oftmals gibt es potentielle Unterstützer in Eurem Umfeld, die einfach nur nichts von unserer Aktion wissen.
Also bitte Weitersagen und Beitrag Teilen!

Jeder Euro zählt. Unser Nachwuchs wird es danken!

Trainer/Trainerin gesucht

Unser engagiertes Trainerteam sucht Verstärkung! 
Die Entwicklung unserer Jugendmannschaften liegt uns sehr am Herzen. Für die neue Saison 2019/20 suchen wir Übungsleiter im Kleinfeldbereich. Jede unserer Nachwuchsmannschaften läuft in der Regel mit mindestens zwei Trainern, um eine optimale Betreuung und gute Trainingsqualität zu erreichen.

Wir bieten:

  • Mitarbeit oder eigenverantwortliche Betreuung eines unserer Nachwuchsteams
  • Bei Interesse unterstützen wir die Trainerausbildung 
  • Attraktives Umfeld motivierter Fussballtrainer und gemeinsamer Austausch
  • Ein positives Umfeld
  • Unterstützung durch die Nachwuchskoordination
  • Attraktive Turniere

Wenn Du auch gerne mit jungen Sportlern arbeitest und einen Beitrag zu unserer Nachwuchsarbeit leisten möchtest – ob als Betreuer, Torwarttrainer, Fitnesstrainer oder mithelfendes Elternteil – sprich uns einfach an!
Melde dich bei unserem Nachwuchskoordinator Daniel Bela unter nachwuchs@sv-zschepplin.de.

Werde Nachwuchstrainer beim SV Zschepplin – dem fulminantesten Sportverein der Welt!

Wachablösung im Jugendbereich

Übernimmt die Koordination des Nachwuchses: Daniel Bela

Die Turnhalle wird saniert, die legendären Tore sind gefallen, es bewegt sich einiges beim SV Zschepplin, dem fulminantesten Sportverein der Welt.
Auch in Sachen Verantwortlichkeiten gibt es Änderungen. Ab sofort wird Daniel Bela die Nachwuchskoordination beim SV Zschepplin übernehmen und dadurch den notwendigen Freiraum für Mario Alber schaffen, damit sich dieser intensiv um andere vereinsorganisatorische Dinge kümmern kann.
Daniel ist in Zschepplin kein Unbekannter. So hat er in der Saison 2001/2002 noch als Spieler das Zscheppliner Trikot getragen und nach längerer Abstinenz in der Saison 2011/2012 kurzfristig als Trainer bei der Männermannschaft ausgeholfen, sowie auch in der damaligen zweiten Mannschaft gespielt.
Als Trainer ist er im Besitz einer B-Lizenz und coacht seit Saisonbeginn unsere F1-Juniorenmannschaft. Als ehemaliger Jugendkoordinator beim FC Eilenburg bringt er reichlich Erfahrung und Ideen mit. Wir freuen uns auf die konstruktive Zusammenarbeit und wünschen Daniel viel Erfolg!

Die Alten werden ausgewechselt

Einst begleiteten sie unsere Herrenmannschaft durch Dick und Dünn. Sie wurden viel bejubelt und auch manchmal verflucht, wenn dass runde Leder in ihren Netzen zappelte. Sie sahen 3 Aufstiege und 2008 auch den Kreispokal.
Doch mittlerweile gehören unsere Großfeldtore zum alten Eisen. Seitdem unsere Herren zusammen mit den Sportfreunden des SV Naundorf unter schwarz-gelber Flagge ihre Heimspiele im Naundorfer Waldsportpark austragen, wurden sie kaum genutzt. Als stumme Begleiter am Spielfeldrand unserer Nachwuchskicker standen sie dort inzwischen immer mehr im Weg als dass sie noch irgendeinen Nutzen hatten.
Inzwischen wurden 3 der insgesamt 4 Großfeldtore zerlegt und ausgegraben. Das letzte verbliebene Tor wird auf dem Trainingsplatz für unsere Freizeit-Kicker erhalten bleiben.
Es ist geplant, die gefallenen „Alten“ durch mobile „Neue“ zu ersetzen.

Die alten Eisen werden ausgemustert