Die Vorbereitungen für die Zeit nach Corona laufen auf Hochtouren!

Wir sind alle guter Dinge, dass die Sportplätze und Sporthallen bald wieder mit Kindergeschrei und Traineranweisungen belebt werden. Aus diesem Grund gibt der SV Zschepplin weiter Gas, um seine Sportstätten zu sanieren und zu erweitern.

Ein kurzer Zwischenbericht:

Die Sporthalle besteht nun nur noch aus Mauerwerk und Dach. An vier Wochenenden wurde mit vielen fleißigen Helfern die Halle entkernt und nun an die Baufirmen für die Sanierung übergeben. In der kommenden Woche geht es endlich los und Handwerker legen los.
Ob sich der Fertigstellungstermin 31.08.2020 halten lässt, dass ist in Zeiten von Corona schwer zu sagen.

Auch auf dem Sportplatz wird fleißig gearbeitet. Gestern wurde die Bodenplatte für den Anbau gegossen. Nun heißt es warten auf die Steine, so dass es weitergehen kann.

Ansonsten hoffen wir alle, dass die fußballfreie Zeit bald ein Ende hat.

Bleibt schön gesund  und trainiert zu Hause weiter.  Immer nach dem Motto „Eine Minute ohne Ball, ist eine verlorene Minute im Leben“ .

Euer Falk Bodenhausen

Training für zu Hause

Wie versprochen, wollen wir Euch an dieser Stelle ein paar Tipps geben, wie Ihr auch in der Fußball-Zwangspause trainieren könnt.
Mit dem Ball jonglieren geht eigentlich fast immer und überall. Auch im Garten ist, mit etwas Kreativität, schnell ein Dribbel-Parcours aufgebaut.
Finten und Tricks lassen sich ebenfalls prima alleine einstudieren.
Dabei immer daran denken, dass es oft nicht gleich beim ersten mal funktioniert.
Am Ende dieses Beitrages findet Ihr einige Links, die Euch weitere Übungen zeigen.
Viel Spaß beim Ausprobieren.
Lasst des Nachbarn (und Eure) Fenster ganz und bleibt gesund.

DFB – Auch zu Hause kannst Du trainieren

www.sport-und-abenteuer.de – Fussballtraining-Tipps

Trainingsbetrieb beim SVZ bleibt ausgesetzt

Die Aussetzung des Trainingsbetriebes beim SVZ wird bis 19. April 2020 verlängert.
Damit folgen wir den Empfehlungen des Sächsischen Fußballverbandes und leisten unseren Beitrag zur Verzögerung der Ausbreitung des Coronavirus.

In Anbetracht der gegenwärtigen Situation möchten wir alle Mitglieder dazu anhalten, die durch Unterrichtsausfall oder vergleichbare Situationen im Berufsalltag gewonnene, zusätzliche Freizeit, nicht in größeren Gruppen zu verbringen.
Das würde den Maßnahmen unserer Behörden zuwiderlaufen und im schlimmsten Fall unser, ohnehin schon auf Sparflamme laufendes, Gesundheitssystem zusätzlich belasten.
Denkt bitte daran, dass jeder Corona-Patient, der ins Krankenhaus kommt, dort auch Ressourcen bindet, die dann an anderer Stelle fehlen – auch bei banalen Sachen wie einem Blinddarm-Durchbruch oder einem unverschuldeten Verkehrsunfall.

Damit zu Hause aber nicht allzuviel Langeweile aufkommt, wollen wir in den nächsten Tagen auf unserer Webseite ein paar Trainingsübungen veröffentlichen, die allein zu Hause ausführbar sind und Euch über die doch sehr außergewöhnliche Zeit helfen sollen.

Wir halten Euch weiter auf dem Laufenden, bleibt vor allem Gesund.

Trainingsbetrieb beim SVZ vorerst ausgesetzt

Gestern Abend ist der Nordsächsische Fußballverband einer Empfehlung des Sächsischen Fußballverbandes gefolgt und hat alle Pflicht- und Testspiele bis einschließlich 22. März 2020 abgesetzt.

Auch der SV Zschepplin e.V., mitverantwortlich für das Wohl seiner Mitglieder, hat der gegenwärtigen Situation angemessen, seinen Trainingsbetrieb bis voraussichtlich 22. März 2020 eingestellt.
Im Laufe der nächsten Woche wird entschieden, wie es nach Ablauf der o.a. Frist weitergehen soll.

Wir bitten alle Mitglieder um Verständnis für diese Maßnahme und wünschen Euch alles Gute.
Bleibt vor allem Gesund!

11.03.2020 – Start der Sanierung der Turnhalle Zschepplin

Nachdem in der letzten Woche eine gigantische Abrissparty mit über 170 gutgelaunten Gästen in der Sporthalle Zschepplin stattfand, begann letztes Wochenende der Startschuss der Sanierung. Aufgrund der erhöhten Baukosten übernimmt der SV Zschepplin ein Teil der Entkernung nun selbst, um die Finanzierung des Projektes nicht zu gefährden.
So trafen sich am Samstag 12 freiwillige Helfer, um die ersten Innentüren, Stahlrohre, Waschbecken etc. abzureißen. Mit Unterstützung der Firma SKG Stahl und Gewächshausmontage mit Firmenchef Stephan Krautwald konnte auch die Hallendecke entfernt werden.

Fazit am späten Samstagnachmittag – viel entkernt und entrümpelt, die ersten Container mit Unterstützung der Firma Containerdienst Naumann sind gefüllt, die alte Turnhalle ist nun endgültig Geschichte.

Ein großer Dank geht an alle Helfer an diesem Tag. Der nächste große Arbeitseinsatz ist am 21.03. geplant.

Das lange Warten hat ein Ende

Ob zum Geburtstag, zu Weihnachten oder einfach mal zwischendurch, weil die Kids herausgewachsen sind …
… bisher wurden Bestellungen für Vereinskleidung bei den jeweiligen Trainern abgegeben und dann geschlossen beim Händler eingereicht. Umgekehrt fanden die bestellten Sachen erst über den Verein und die Trainer zu Euch. Der Weg der Bezahlung verlief wieder in die andere Richtung.
Diese Vorgehensweise war nicht nur umständlich, papierlastig und fehleranfällig, sondern vor allem mit langen Wartezeiten und großem organisatorischen Aufwand verbunden.

Jetzt wird alles besser!

Ab sofort könnt Ihr unsere Vereinskleidung selbst – direkt beim Händler – bestellen.
Den Link zum Onlineshop findet Ihr auf der rechten Seite unserer Homepage.
Wir hoffen, Euch damit einen zeitgemäßen Service bieten zu können, der rege in Anspruch genommen wird.

„Aus alt mach neu!“

Einladung zur ultimativen Party am Samstag, den 29. Februar 2020 ab 18:30 Uhr

Der Countdown läuft: Am 05.03.2020 fällt der Startschuss für die Sanierung unserer Turnhalle.
Dies ist Grund genug, uns würdig mit einer riesigen Party von unserer alten Turnhalle zu verabschieden.
Wir laden Euch herzlich zu Musik und Tanz ein.
Mit Grillstand, Getränke- und Cocktailbar sowie kleinen Überraschungen starten wir das Sanierungsprojekt.
Der Eintritt beträgt 5 Euro.
Mit den Einnahmen aus Eintritt & Getränkeverkauf werden wir neue Geräte für die schon bald sanierte Halle erwerben.

Lasst uns gemeinsam feiern und erwartungsvoll dem großen Projekt entgegenfiebern.

Und wieder ging ein Jahr ins Land…

Bevor wir unsere fußballerische Hinrunden-Bilanz ziehen, bedanken wir uns ganz herzlich bei unseren Unterstützern, Sponsoren, Eltern und den vielen ehrenamtlichen Helfern für das Engagement im vergangenen Jahr.
Nur mit Eurer Hilfe ist es möglich, das sich nach 125 Jahren SV Zschepplin immer noch etwas tut. Und im Jahre 2019 hat sich einiges getan: die Fördermittel zur Sanierung unserer Turnhalle wurden bewilligt – auch wenn die zur Auszahlung benötigten Eigenleistungsmittel am Jahresende noch nicht ganz zusammengekommen sind – die statischen Großfeldtore wurden durch mobile Tore ersetzt und am Vereinsheim wird derzeit auch kräftig gebuddelt – nur um einige Projekte zu nennen.

Vielen Dank dafür!
Weiterhin wünschen wir allen Mitgliedern, Sponsoren, Förderern und Unterstützern, bekennenden Sympathisanten und allen anderen, die sich dem SV Zschepplin in irgendeiner Form verbunden fühlen, ein besinnliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr 2020.
Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns weiterhin die Treue haltet.

Jetzt aber zur angedrohten Halbjahresbilanz:
Unsere G-Junioren, die seit dieser Saison in Funino-Turnierserien spielen, konnten sich in der Herbstrunde respektable 6 Punkte erkämpfen und überwintern damit auf Platz 4 der Tabelle.
Der ältere F-Jugend-Jahrgang, die F1-Junioren, konnten in ihrer Hinrunde 3 mal feiern und belegten zum Jahresende den 6. Tabellenplatz. Die Jüngeren F2-Junioren konnten diese Saison leider noch nicht punkten, was den 8. Tabellenplatz bedeutet.
Platz 2 in der Tabelle konnten sich unsere E1-Junioren zur Halbsaison erkämpfen, die sich lediglich dem Tabellen-Ersten geschlagen geben mussten… Fazit: 16 Punkte. Als jüngerer Jahrgang waren unsere E2-Junioren nicht ganz so erfolgreich. Mit 3 Punkten und dem 7. Tabellenplatz wird aber immerhin nicht als Schlusslicht überwintert.
Die D-Junioren haben das erste Rückrundenspiel bereits hinter sich und verbleiben in der Winterpause mit 17 Punkten auf Platz 6 der Nordsachsenliga.
Eine 3er-Runde müssen die Jungs der C-Junioren diese Saison absolvieren. Als junger Jahrgang, verstärkt aus den Reihen des älteren D-Jugend-Jahrganges, haben es die Kids auf dem Großfeld besonders schwer und gehen mit 4 Punkten und Tabellenplatz 6 der Nordsachsenliga in die Winterpause.

Für die 2. Saisonhälfte bleibt also noch viel Luft nach oben.
In diesem Sinne wünschen wir allen Spielerinnen und Spielern viel Erfolg in der Rückrunde, bleibt weiter mit Spaß und Freude am Ball und ärgert Euch nicht allzu sehr, wenn es mal nicht ganz zum siegen reicht.

Einblicke in die Seele eines Nachwuchstrainers – oder worüber man mal nachdenken sollte

Vorab: Einen ähnlichen Beitrag habe ich schon vor Jahren in den tiefen der sozialen Netzwerke gefunden, leider war dieser nicht mehr auffindbar, weshalb ich hier aus aktuellem Anlass meine eigenen Gedanken zum Besten gebe.

Was mache ich hier eigentlich? Wozu und für wen?
Diese Frage hat sich sicher schon jeder gestellt, der ein Ehrenamt inne hat und jeder beantwortet diese Frage für sich anders.
Der Eine ist Spielerpapa (so fing es bei mir an), der Andere möchte seine Leidenschaft für den Sport auch nach seiner Zeit als Aktiver weiterleben. Dann gibt es Trainer, die den sportlichen Erfolg lieben oder auch welche, die der Gesellschaft auch ohne eigenes Kind etwas zurückgeben möchten. Neben diesen gibt es sicher noch viele andere Gründe.
In der Ausübung ihrer Trainertätigkeit einen sie aber zwei grundsätzliche Dinge: sie machen das ehrenamtlich (Engagement OHNE Bezahlung!) und voller Leidenschaft.

Die Aufwandsentschädigung deckt nicht einmal die Fahrtkosten zu den Wettkämpfen. Unter dem Strich „zahlt jeder Trainer drauf“ – und das nicht nur in finanziell.
Nicht selten werden 8 oder mehr Stunden pro Woche der eigenen Freizeit für das Hobby der aktiven Vereinsmitglieder aufgebracht. Neben den 2×90 min Trainingszeit pro Woche, die für alle offensichtlich sind, kommen noch Zeiten für die Trainingsvor- und Nachbereitung (Planung der Inhalte, Anfahrt, Aufbau, Abbau, Elterngespräche, Heimfahrt) hinzu.
Zusätzlich wird noch der Spielbetrieb organisiert (Spielvorbereitung im Kopf, Einladung der Spieler, Abkreiden des Platzes, Anfahrt, Aufbau, Abbau, Nachbereitung, Heimfahrt, Spielberichtserfassung usw.). Dazwischen immer wieder informieren, organisieren, telefonieren, WhatsApp.

Das eigene Familienleben bleibt dabei oft auf der Strecke.
Klingt bis hierher – zugegebenermaßen – ganz schön nach Geheule. Da drängt sich dem Zuschauer (wahrscheinlich) zu Recht der Gedanke „Euch zwingt ja keiner, Ihr seid doch selber Schuld!“ auf, vielleicht noch die Frage „Und warum macht ihr das dann?“
Auf diese Frage habe ich leider keine eindeutige Antwort, die naheliegendste ist wahrscheinlich: „Weil es kein Anderer macht“.

Jetzt aber zum eigentlichen Teil…
All das oben aufgezählte dürft Ihr als Eltern oder aktive Vereinsmitglieder von uns zum Schnäppchenpreis von nur 7,- € im Monat erwarten.
Und da 7,- € pro Monat gerade mal ausreichen, um die Unkosten für das Rasengrün zu decken, haben wir auch einige Erwartungen an Euch, denn ohne Euch ist das Vereinsleben nicht möglich.
Dazu gehört zum Beispiel, dass Ihr Euch den Regeln unseres Vereinslebens anpasst, unsere Entscheidungen akzeptiert und uns nicht wie Eure Angestellten oder Dienstleister behandelt.

Bei uns im Verein wird hauptsächlich Nachwuchsarbeit in Mannschaftssportarten betrieben. Seht es uns bitte nach, dass unsere Entscheidungen im Sinne der jeweiligen Mehrheit gefällt werden.
Wir können dabei nicht immer auf individuelle Belange eingehen.
Auch fehlt unserem Verein die Infrastruktur oder das Personal um alles allein bewältigen zu können. Wir sind deshalb auf die Kooperation mit anderen Vereinen angewiesen und dankbar, dass dies meist ohne größere Probleme möglich ist, als Beispiel sei hier die Organisation von Spielgemeinschaften oder die gemeinsame Nutzung von Sportstätten angeführt.

Wir alle (Euch eingeschlossen!) haben das gleiche Ziel: die bestmögliche Entwicklung jedes einzelnen Sportlers. Dafür wollen wir jedes mal unser Bestes geben – auch wenn das nicht immer funktioniert.

Warum ich das eigentlich schreibe?
Weil bei den meisten negativen Erfahrungen, die wir machen müssen, die Eltern eine Rolle spielen.
Klar sind viele die besseren Trainer, Organisatoren, Taktiker oder Pädagogen – zumindest wenn man dem „Gemecker“ hinter vorgehaltener Hand glauben möchte. Warum bringen sich diese Leute dann nicht selber ins Vereinsleben ein und übernehmen Verantwortung? Ihr seid jederzeit herzlich willkommen!

Auf der anderen Seite ist auch niemand gezwungen, sich unseren Regeln oder Ansprüchen zu unterwerfen. Es gibt neben unserem noch viele andere Vereine, die auch Individualsportarten anbieten (für alle, denen es schwer fällt sich einem Team unterzuordnen).

Ich spreche sicher für viele von uns, wenn ich sage, dass wir keine Lust haben, in unserer Freizeit – Woche für Woche – den „Erklärbären“ für diejenigen zu spielen, die bei unseren Informationsveranstaltungen (Elternabend) durch Abwesenheit geglänzt haben oder nicht zuhören bzw. verstehen wollten.
Glücklicherweise sind das aber die wenigsten (dennoch nervt das am meisten).

Die überwältigende Mehrheit unserer Eltern – und dafür sind wir sehr dankbar – bringen sich ein und lassen uns ihre Unterstützung zukommen, sei es als Kassenwart oder Kaffee-Versorger bei Heimspielen, sei es bei der Organisation von Fahrgemeinschaften bei Auswärtsspielen oder der Teilnahme an Arbeitseinsätzen. Nicht zu vergessen unsere Mannschaftspaten (die allesamt aus dem Elternkreis kommen) und Sponsoren ohne die alles, was über Rasenpflege hinausgeht, nicht möglich wäre (z.B. Beschaffung von Trainingsmaterial, Instandhaltungskosten für Sportstätten und Vereinsheim, Trikotsätze, Teilnahmegebühren für Spielbetrieb und Wettkämpfe, Versicherungen usw. – nur um einige zu nennen).

Diese Zeilen habe ich nicht verfasst, um meinen Frust loszuwerden. Sie sollen lediglich zum Nachdenken anregen, denn für viele, die ein Ehrenamt begleiten ist spätestens dann Schluss, wenn der Frust größer wird als die Lust.

Danke an alle, die sich Zeit genommen und bis hierher gelesen haben.
In diesem Sinne höre ich jetzt auch auf zu lamentieren, denn es gilt noch ein Spiel vorzubereiten.

Viele Grüße vom Zscheppliner Rasen,
Marco

PS: KONSTRUKTIVE Kritik ist ausdrücklich erwünscht!